Heike Schneider
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Haußmannstraße 103 a
70188 Stuttgart
Tel.: 0711/ 268 79 -49
E-Mail: HSchneider@udfm.de

17. Oktober 2011
Bestattungskultur im Wandel: Ja, stimmt.
Die Führungskräfte bei Dienste für Menschen greifen hochaktuelles Thema in Herbstklausur auf
"Mit dem ununterbrochenen Wandel in Gesellschaft und Kultur wandelt sich automatisch auch die Bestattungskultur. Das war schon immer so.", hält Barbara Rolf, Bestatterin aus Leinfelden-Echterdingen, zum Auftakt der diesjährigen Herbstklausur bei Dienste für Menschen (DfM) fest. Der lebendige Bericht aus dem Alltag eines engagierten Bestattungsunternehmens kommt an - und bietet Perspektiven für die eigene Arbeit.
Denn bei aller Unterschiedlichkeit im Umgang mit Trauer, Tod und Bestattung, bleiben die Aufgaben gleich: Den Tod als ein großes und wichtiges Ereignis im Leben des Menschen zu würdigen und der Trauer Raum, Zeit und Ausdruck zu verleihen. "Wir sind nicht abgeschrieben, wir werden erwartet." So fasste Prälat i.R. Paul Dietrich die christliche Hoffnung für das Leben nach dem Tod zusammen. Kontakt und weitere Information: Seelsorgebeauftragte Gabriele Ehrmann

23. September 2011
Der Mönchstein wird zum Symbol für Führungskraft
Am Sonntag, 18. September wurde Brigitte Martin im Pflegezentrum Stuttgart-Münster feierlich in einem Gottesdienst als Regionalleitung eingesetzt
Eine neue Herausforderung hat Brigitte Martin gesucht; zum 1. März hat sie kommissarisch die Leitung im Pflegezentrum Stuttgart-Münster beim Träger Dienste für Menschen übernommen. Am vergangenen Sonntag erfolgte ihre Einsetzung als Regionalleitung für das Pflegestift Münster, das Wohnstift Münster und die Diakoniestation Münster.
Die erfahrene Führungskraft hat ihre berufliche Laufbahn als Finanzbeamtin begonnen. Schon 1979 nahm sie ihre Tätigkeit beim diakonischen Träger Dienste für Menschen auf. Bis 1986 war sie am Geriatrischen Zentrum Esslingen-Kennenburg tätig und wechselte dann an den Unternehmensstandort Ebersbach/Fils. Die Mutter eines erwachsenen Sohnes übernahm dort rasch die Regionalleitung und baute unter anderem die Diakoniestation Ebersbach/Fils auf. Brigitte Martin absolvierte Fortbildungen im Pflegebereich, sie bildete sich weiter zur Ehrenamtskoordinatorin. Den Schritt nach Stuttgart-Münster wagte sie ohne zu zögern.
Im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes wurde sie in ihr neues Amt eingeführt. Pastor Alfred Schaar von der evangelisch-methodistischen Gemeinde ermutigte die zahlreichen Besucherinnen und Besucher in seiner Predigt, sich wie Steine einbauen zu lassen in die Kirche Jesu Christi, die in ökumenischer Gemeinschaft in Münster lebendig ist. Eine Nachbildung des Mönchsteins, der einst der Sage nach von Münster nach Mühlhausen getragen und dort abgelegt wurde, war den ganzen Gottesdienst über präsent, auch während der Grußworte. Steine immer wieder ablegen zu können, auch wenn sie zum Amt dazugehören, das wünschte Gisela Rehfeld, Geschäftsführerin von Dienste für Menschen der neuen Regionalleitung. "Brigitte Martin hat keine Angst vor neuen Aufgaben; das zeichnet sie aus", betonte die Geschäftsführerin. Renate Polinski, Bezirksvorsteherin in Stuttgart-Münster beschrieb in warmen Worten die gute Zusammenarbeit zwischen dem Pflegezentrum und dem Bezirksrathaus. Der Gottesdienst wurde zu einem Erlebnis nicht zuletzt durch die im Pflegezentrum neu gegründete Trommelgruppe von Andreas Fuß. Nach dem Gottesdienst lud Brigitte Martin leicht und so, als hätte sie einige Steine abgelegt, zum Mittagessen und zum Tag der offenen Tür ein.

29. Juli 2011
Eine neue Herausforderung für Iris Ebensperger
Iris Ebensperger ist als Regionalleitung bei Dienste für Menschen in Ebersbach/Fils eingesetzt worden.
Im Wohn- und Pflegestift in Ebersbach drängen sich die Menschen. Fast 100 Besucherinnen und Besucher sind gekommen, um bei der Einführung von Iris Ebensperger im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes dabei zu sein. Walter Hertle, stellvertretender Bürgermeister aus Ebersbach betonte, Iris Ebensperger sei die richtige Frau am richtigen Platz. Auch Geschäftsführerin von Dienste für Menschen, Gisela Rehfeld, hob hervor, dass Iris Ebensperger in ihrer Art genau nachzufragen für die Einrichtungen in Ebersbach, aber auch für das Unternehmen besonders wichtig sei. Sie überreichte einen Blumenstrauß.
In Ebersbach ist Iris Ebensperger geboren, dort ist sie zur Schule gegangen, die Familie lebt am Ort. Als junge Mutter hat sie 1994 mit einer 25%igen Tätigkeit im Wohn- und Pflegestift Ebersbach begonnen. In der Funktion der Pflegedienstleitung baute die gelernte Krankenschwester, die zuvor drei Jahre in der Klinik am Eichert in Göppingen gearbeitet hat, die Diakoniestation Ebersbach auf und feierte 2008 das zehnjährige Jubiläum. Im vergangenen Jahr führte Iris Ebensperger die Diakoniestation und das Wohn- und Pflegestift fachlich , dann wurde sie gebeten, die Regionalleitung für die Einrichtungen von Dienste für Menschen in der Region Ebersbach zu übernehmen. Sie hat die Herausforderung gerne angenommen.
Sowohl in der Diakoniestation wie auch im Wohn- und Pflegestift fühlt sich Iris Ebensperger wie zu Hause. Pfarrer Jürgen Mangold sprach in seiner Predigt von Gastfreundschaft und einem offenen Haus. Dass Iris Ebensperger und ihre Mitarbeitenden das Wohn- und Pflegestift Ebersbach gastfreundlich öffnen, zeigte sich auch an der anschließenden Bewirtung. Solche Öffnung birgt die Chance, so Pfarrer Mangold, im Hause Engel zu beherbergen. Der Kirchenchor unter Leitung von Stefanie Reich verabschiedetes sich mit dem Segenswunsch: „The Lord bless you“.

8. Juli 2011
Diakonische Pflege gestärkt
Der Evangelische Krankenpflegeverein Esslingen-Zollberg hat den Geschäftsbetrieb seines Pflegedienstes mit Wirkung zum 1. Juli an den Diakonischen Ambulanten Dienst Esslingen übertragen. Träger des Diakonischen Ambulanten Dienstes Esslingen ist die Dienste für Menschen gGmbH mit Sitz in Stuttgart.
Der Diakonische Ambulante Dienst Esslingen und der Evangelische Krankenpflegeverein Esslingen-Zollberg e.V. stärken mit ihrer Zusammenarbeit die ambulante Pflege in Esslingen. Die Pflege- und Dienstleistungsangebote im häuslichen Umfeld erfahren eine weitere Professionalisierung. Die Palliativ-Begleitung bekommt zukünftig wieder einen Schwerpunkt im ambulanten Leistungsangebot.
Dienste für Menschen übernimmt alle Mitarbeitenden des Evangelischen Krankenpflegevereins Esslingen-Zollberg. Die Leistungen für die Kunden werden weiterhin von den vertrauten Personen erbracht. Die Geschäftsstelle am Zollernplatz 2/1 ist unverändert vormittags von 10 Uhr bis 12 Uhr besetzt und telefonisch unter der bekannten Nummer 0711 38 50 06 erreichbar.
Dienste für Menschen und der Evangelische Krankenpflegeverein Esslingen-Zollberg e.V. stehen seit mehr als 50 Jahren in derselben Tradition. Der Diakonische Ambulante Dienst Esslingen zeichnet sich durch sein diakonisches Profil und Pflegeleistungen auf hohem qualitätsgesichertem Niveau aus. Die diakonische Zuwendung umfasst neben fachkompetenter Pflege, Betreuung und Versorgung auch seelsorgerliche Zuwendung.

10. Mai 2011
Ich fühle mich hier sicher
Menschen, Nähe, Lebensfreude. Mit diesen Worten wirbt Dienste für Menschen (DfM). Über 600 Bewohner unserer Pflegestifte belegen im Rahmen einer anonymen Befragung, dass diese Worte im Alltag gelebt werden.
Die Aussagen „Ich fühle mich hier sicher.“ und „Wenn ich einen Wunsch äußere, versucht man darauf einzugehen.“ bejahen 95 Prozent der befragten Pflegebedürftigen. Der Feststellung „Wenn ich ein Problem habe, nimmt sich ein Mitarbeiter Zeit für mich.“ stimmen 92 Prozent der Bewohner zu.
Das sind sehr gute Ergebnisse für die hervorragende Aufgabenerfüllung der Mitarbeitenden bei Dienste für Menschen.
Der Trend, dass Verbraucher heute zunehmend informiert und aufgeklärt werden möchten, zeigt sich seit mehreren Jahren. Über 90 Prozent der Pflegebedürftigen äußern den Wunsch, dass Fragen zur Pflege genau beantwortet werden. Beinahe so viele möchten, dass ihnen Grund und Wirkung für die Verabreichung eines neuen Medikamentes mitgeteilt werden. Unter den Aspekt Verbraucherschutz fällt auch, dass beachtliche 94 Prozent der Bewohner bestätigen, dass die Abrechnungen von Dienste für Menschen verständlich und richtig sind.
Von besonderem Interesse sind für uns als diakonische Einrichtung die Antworten zu den religiösen Bedürfnissen: Erfreuliche 91 Prozent der Bewohner sagen, dass ihre religiösen Bedürfnisse berücksichtigt werden.
Mehr als 600 Bewohner (58%) unserer stationären Altenhilfeeinrichtungen und rund 200 Kunden unserer Ambulanten Dienste und Diakoniestationen nahmen an dieser Befragung im Zeitraum März bis April 2011 teil. Rund 20 Fragen richten sich an alle Kunden in der stationären und ambulanten Pflege. Die Auswertung durch einen externen Dienstleister gewährleistet die objektive Bewertung. Die Kundenbefragung ist wie die Mitarbeitenden- und die Lieferantenbefragung Teil unseres Qualitätssicherungssystems.

1. April 2011
Eine neue Zusammenarbeit beginnt
Jürgen Straßel ist seit 1. April 2011 Regionalleitung Hohenlohe bei Dienste für Menschen. Zum Verantwortungsbereich der erfahrenen Führungskraft zählen die Altenhilfeeinrichtungen von Dienste für Menschen im Teurershof, in Vellberg und im Lindach.
Die Altenhilfe begleitet Jürgen Straßel schon seit seinem jungen Erwachsenenalter. Er absolvierte den Zivildienst in einem Pflegeheim. „Ich habe das zu meinem Beruf gemacht, was mir Freude bereitet. Ich fühle mich wohl in der Altenhilfe!“, betont der gelernte Altenpfleger. Jürgen Straßel bildet sich derzeit berufsbegleitend zum Diakon fort. Diese Ausbildung helfe sehr, im Altenbereich standfest zu sein, erläutert die erfahrene Führungskraft. "Täglich gibt es Berührungspunkte mit den Themen Leben, Tod und Sterben." Dass der neue Regionalleiter Hohenlohe aus der Pfalz stammt, ist auch nach 20 Jahren in Württemberg noch zu hören. „Ich bin mit unseren Kindern in Hohenlohe sesshaft geworden. Die Genießerregion Hohenlohe oder die Wirtschaftsregion Hohenlohe-Franken sind heute in aller Munde. Ich habe diese Region lieben und schätzen gelernt!“, sagt Jürgen Straßel.
Feierliche Einführung im Teurershof
„Eine neue Zusammenarbeit beginnt. Und das geht nur mit Ihnen allen, meine sehr geehrten Damen und Herren, die Sie heute hierhergekommen sind“, betonte Peter Stoll, Geschäftsführer bei Dienste für Menschen, bei der Einführungsfeier im Teurershof. „Unsere Tür ist offen“, antwortete Pfarrerin und "Nachbarin" Renate Meixner für die Sophie-Scholl Gemeinde. Pfarrer Karl Enderle, Sozialdezernent Thomas Haag, Bürgermeisterin Bettina Wilhelm und der Geschäftsführer des Diakonieverbands Wolfgang Engel hießen den neuen Regionalleiter mit persönlichen Grußworten willkommen. Dekan Richard Haug beauftragte und segnete Jürgen Straßel für den "Dienst am Menschen" im Rahmen eines Einführungsgottesdienstes.
4. März 2011
Ökostrom bei Dienste für Menschen
Strom aus Wasserkraft ist Ökostrom, denn bei seiner Erzeugung entsteht kein klimaschädliches Kohlendioxid. Seit Januar 2011 bezieht Dienste für Menschen in allen Einrichtungen Strom aus Wasserkraft - also Ökostrom. Lieferant ist die KSE Gesellschaft zur Energieversorgung der kirchlichen und sozialen Einrichtungen mbH.
Die KSE wird von den vier großen Kirchen Baden-Württembergs getragen und hat als Energieversorger ihren Focus auf kirchliche und soziale Einrichtungen. „Wir freuen uns nun in einer Einkaufsgemeinschaft im kirchlich-diakonischen Verbund zu sein. Damit haben wir die wirtschaftliche Möglichkeit, unsere Einrichtungen mit CO2-freiem Strom zu versorgen“, erläutert Rainer Freyer, Leiter des Bereichs Einkauf in den Zentralen Diensten bei Dienste für Menschen.
Der Umstieg auf den Anbieter KSE verbessert die Umweltbilanz der Einrichtungen von Dienste für Menschen erheblich. Noch besser als Ökostrom beziehen ist jedoch das Strom sparen: Im Vergleich zum Jahr 2005 verbraucht das gesamte Unternehmen beim Betrieb der Einrichtungen jetzt jährlich rund 370.000 Kilowattstunden weniger Strom. Weitere Informationen zur KSE hier.

18. Februar 2011
Ökofaire Beschaffung auf den Weg gebracht
„Zukunft einkaufen“ – so lautet ein aktuelles Projekt des Instituts für Kirche und Gesellschaft, bei dem es um ökologische und faire, kurz: ökofaire Beschaffung in kirchlichen Einrichtungen der Alten,- Behinderten- und Jugendhilfe geht. Im Rahmen des EMASplus - Nachhaltigkeitsmanagements nimmt Dienste für Menschen an dem Projekt teil.
„Ziel ist es, das praktische Einkaufsverhalten in den Einrichtungen zu optimieren. Daher sind unsere Fragen auch ganz pragmatisch ausgerichtet“, so Projektleiterin Birgit Weinbrenner. Wie hoch ist der Anteil ökologisch angebauter und regionaler Lebensmittel? Wie häufig wird die Bettwäsche gewechselt? Was macht den größten Teil des Mülls aus?
Bei der Besichtigung des Pflegezentrums Stuttgart-Münster verschaffte sich das Team einen ersten Überblick über die wichtigen Themen in einer Pflegeeinrichtung. Als konkrete Arbeitsfelder identifizierten die Projektverantwortlichen Verbesserungspotential bei der Beschaffung von Pflegeverbrauchsmaterial, der Abfallentsorgung und der Wäschereinigung. Gut aufgestellt ist Dienste für Menschen bereits bei der Beschaffung von regionalen Lebensmitteln und bei der Beschaffung von Ökostrom. Ein Projektzeitplan sieht vor, dass im Frühjahr 2011 konkrete Verbesserungsvorschläge geprüft werden. Mehr zu Zukunft einkaufen.
24. Januar 2011
Seelsorge vermittelt Geborgenheit
"Seelsorge vermittelt Geborgenheit", führt die Seelsorgebeauftragte von Dienste für Menschen (DfM) auf dem Einführungstag für neue Mitarbeitende aus. Inge Schneider erläutert das christliche Menschenbild und erklärt, wieso das Singen und Beten mit den Bewohnerinnen und Bewohnern für Dienste für Menschen wichtig ist und welche positive Wirkung es hat. Das Leitbild, die Einbindung in die Evangelische Landeskirche oder das Nachhaltigkeits- und Wissensmanagement stehen heute ebenfalls auf der Tagesordnung.
Jeweils Anfang Januar wird zu den regionalen Einführungstagen eingeladen. Die Geschäftsführung Gisela Rehfeld und Peter Stoll, der Leiter der Personalabteilung Rainer Freyer und die Seelsorgebeauftragte Inge Schneider stellen den Unternehmensauftrag vor und sind für die neuen Mitarbeitenden da.