Man kann viel, sehr viel gegen Osteoporose tun. Letzten Endes geht es darum, Knochenbrüche zu verhindern, und deshalb müssen gleichzeitig Knochenfestigkeit verbessert und Sturzgefahr vermindert werden.
Die Schmerzen müssen entschlossen behandelt werden, weil sie über Schonhaltungen zum Muskelabbau und dadurch zum weiteren Knochenabbau führen.
Geeignete Bewegungsprogramme können Muskeln und Knochen aufbauen, Balance verbessern und so Stürze verhindern. Dadurch werden Knochenbrüche verhindert.
Moderne Osteoporosemedikamente können das Risiko von Knochenbrüchen halbieren!
Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Medikamentengruppen müssen individuell nach einer Diagnostik mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
Ein Beispiel für ein wissenschaftlich erforschtes und praktisch bewährtes Knochen aufbauendes und sturzvermeidendes Bewegungsprogramm sind die „Fünf Esslinger“.
Nach einem osteoporosebedingten Knochenbruch muss eine gründliche Diagnostik und Neuorientierung der gesamten Behandlung durchgeführt werden. Dies geschieht am besten im Rahmen einer Rehabilitation.
Angezeigt ist eine Rehabilitation besonders bei
In einer auf Osteoporose spezialisierten Rehabilitationsklinik bestehen alle diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten im koordinierten, ärztlich geleiteten Team und mit der Möglichkeit einer zeitlich dichten Behandlung.