
Einrichtungsleiter Stephan Kothe begrüßte mehr als 80 Gäste zur Jubiläumsveranstaltung. Mit einem abendlichen Mitarbeiterfest und dem anschließenden Stadtteilfest bot das Haus verschiedene Möglichkeiten, um auf die vergangenen Jahre zurückzublicken, als offenes Haus wahrgenommen zu werden und um Dank auszudrücken.

Probearbeiten? Wo gibt es das denn?
Eine der ersten Tätigkeiten von Matthias Reuter in seiner Funktion als Sozialdezernent im Landkreis Görlitz war, dieser Frage nachzugehen. Und er folgte einer Einladung ins Pflegestift Oberland, die nicht die letzte sein sollte. Ein Ort der Beratung sei die Einrichtung mittlerweile für ihn geworden. "Es bleibt immer noch etwas übrig, was wir als Gesellschaft leisten müssen", bemerkte der Grußwortredner zur gelungenen Integration von Ehrenamtlichen ins Pflegestift.

Wenn der größte Arbeitgeber im Ort ruft...
"...dann ist der Bürgermeister natürlich gleich zur Stelle. Aber es ist der Geist des Hauses. Auch ich komme hierher, um mich zu beraten", betonte Bürgermeister Bernd Noack aus Ebersbach. "Ich wünsche mir, das alles so bleibt wie es ist", lobte der engagierte Lokalpolitiker und wies auf die gelungene Treffpunktfunktion hin, die das Pflegestift einnimmt.

In diesem Haus kann man leben
"Leben mit eigenen Möbeln. Die Menschen kommen auf den Gang wie auf eine Straße hinaus. Sie genießen die Alltagsbetreuung durch Herrn Kretschmer." Pfarrerin Lammert aus Neugersdorf lobte viele Veränderungen im Pflegestift aus. "Sie kommen in die Gemeinde und die Senioren in unseren Gemeinden haben keine Angst mehr, wenn es um das Pflegestift geht", betonte die Seelsorgerin.
Behandelt die Menschen so, wie Ihr selbst von den Menschen behandelt werden wollt
"Es freut uns, dass wir so eine große Wirkung nach außen entwickeln." Mit diesen Worten fasste Einrichtungsleiter Stephan Kothe zusammen, was alle Besucher der Jubiläumsveranstaltung spüren und hören konnten. Menschen, Nähe, Lebensfreude -das gilt für die Bewohner und die Mitarbeitenden. Das gilt für die Umgebung im Oberland und für die Ansprechpartner in Politik, Kirche oder Fachwelt. "Wir alle brauchen Menschen, die für uns da sind mit Nähe, Zuwendung, mit viel Engagement", führte der seit 15 Jahren tätige Einrichtungsleiter an.